ABS-Geldgespräche

Plattform für aktuelle finanz- und gesellschaftspolitische Themen

    • Sozial, nachhaltig, zukunftsweisend...

      ... sind die Projekte und Unternehmen, welche die ABS mit dem Geld ihrer Kundinnen und Kunden finanziert. An den Geldgesprächen geben Kreditnehmende der Bank und Kundinnen und Kunden des Vereins Innovationsfonds Einblick in ihre Visionen und Tätigkeiten. Jede Veranstaltung steht im Zeichen eines ABS-Förderbereichs.

      Alle Geldgespräche sind kostenlos und finden am Hauptsitz der ABS am Amthausquai 21 in Olten statt. Sie beginnen um 18.15 Uhr und dauern bis ca. 19.45 Uhr. Anschliessend gibt es einen Apéro.

      Bitte melden Sie sich jetzt online an. Die Platzzahl ist beschränkt.

       
    • ALLES NACHHALTIG ODER WAS?

      Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Laut Duden sollten wir darunter ein Handlungsprinzip verstehen, gemäss dem wir uns so verhalten, dass die Lebensbedingungen für alle in Zukunft nicht schlechter sind als heute. Ein konkretes Konzept lässt sich hinter dem Begriff allerdings nicht ausmachen. Das macht ihn vieldeutig und anfällig für Missbrauch. Wenn alles und nichts nachhaltig ist, sollten wir dann nicht lieber auf den Begriff verzichten?

      Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir in vier ABS-Geldgesprächen der Nachhaltigkeit nachspüren. Wir schlagen eine Brücke von der kulturhistorischen Entwicklung des Wortes über die Definition von Nachhaltigkeits-Zielen für die Schweiz in der Agenda 2030. Wir fragen kritisch nach der Rolle von Banken für eine nachhaltige Entwicklung und lassen uns als ein möglicher Lösungs-Ansatz die Kreislaufwirtschaft erklären. Die Diskussion soll uns helfen, unser eigenes Verständnis von Nachhaltigkeit zu entwickeln.

      • Nachhören

        Unser Co-Veranstalter Öbu hat über das Geldgespräch mit Michael Braungart berichtet. Jetzt online lesen.

    • IM BANNE DES GELDES

      Geld kann man nicht essen. Es unterscheidet sich von anderen Tauschmitteln gerade dadurch, dass es keinen unmittelbaren Bedarf eines Tauschpartners oder einer -partnerin befriedigt. Trotzdem ist es in der westlichen Gesellschaft kaum mehr wegzudenken. Oder doch?

      An den ABS-Geldgesprächen 2015/16 gingen wir den Fragen nach: Was macht Geld zu Geld? Wer darf es schaffen? Gibt es ein Grundrecht darauf? Was ist, wenn Staaten zu viel davon ausgegeben haben?

      Antworten lieferten Mara Liebal, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim entwicklungspolitischen Bündnis erlassjahr.de, Christoph Türcke, Theologe und emeritierter Professor für Philosophie in Leipzig, Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und Mitglied des Initiativkomitees für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Mathias Binswanger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.

      • Nachhören

    • OHNE WACHSTUM GEHT ES NICHT?

      Wachstum gilt als gesellschaftliches Allerheilmittel. Wäre da nur nicht diese leidige Geschichte der begrenzten Ressourcen und der negativen Effekte auf Mensch und Umwelt.

      Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2014/15 fragten wir: Was heisst Wachstum überhaupt? Funktioniert unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch ohne? Wie lösen wir uns vom Wachstumszwang?

      Mögliche Antworten lieferten Ulrike Hermann, Journalistin und Autorin des Buches «Der Sieg des Kapitals», Christian Felber, Autor, Publizist und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Arnsperger, Ökonom und Professor an der Universität Lausanne, Niko Paech, Umweltökonom und Autor des Buches «Befreiung vom Überfluss», und Irmi Seidl, Ökonomin und Mitherausgeberin des Buches «Postwachstumsgesellschaft - Konzepte für die Zukunft».