ABS-Geldgespräche

Plattform für aktuelle finanz- und gesellschaftspolitische Themen

    • Sozial, Ökologisch, zukunftsweisend...

      ... sind die Projekte und Unternehmen, welche die ABS mit dem Geld ihrer Kundinnen und Kunden finanziert. An den Geldgesprächen 2019 geben Kreditnehmende der Bank und Kundinnen und Kunden des Vereins Innovationsfonds Einblick in ihre Visionen und Tätigkeiten. Jede Veranstaltung steht im Zeichen eines ABS-Förderbereichs.

       

      ABS-Geldgespräch: Die Schweiz als Rentenanstalt

      Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2015/16 vergleicht der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg, Mitglied des Initiativkomitees für ein bedingungsloses Grundeinkommen, das Grundeinkommen mit einer staatlichen Lebensversicherung für alle.

      Die Veranstaltung findet in Olten statt. Sie ist öffentlich und kostenlos. Nach einem Input-Referat folgt eine offene Diskussion. Ein anschliessender Apéro lädt zum weiteren Austausch ein.

      Anmeldung

      Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

      Vorschau

      Das Grundeinkommen für alle ist eine typisch schweizerische Utopie. Hier wurde schon im 19. Jahrhundert Leben und Tod für viel Geld privat versichert – bei der Rentenanstalt, die heute Swisslife heisst. Erst später traten die Gewerkschaften für eine staatliche Altersversicherung ein und noch viel später wurde die AHV eingeführt. Das bedingungslose Grundeinkommen ist viel mehr als die AHV: es ist eine Lebensversicherung für alle. Die Finanzierung des Grundeinkommens als schweizerischem Sozialwerk sollte die Finanzwirtschaft übernehmen.

      Datum & Zeit

      Ort

      ABS-Hauptsitz, 4. Stock, Olten

      Veranstalter

      Alternative Bank Schweiz

      Kontakt

      marketing(at)abs.ch

    • Solidarität und Engagement

      Wie gelingt es, dass Armut und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen dem Norden und dem Süden kleiner werden? Drei Kunden der ABS und des Innovationsfonds zeigten im ersten von zwei Geldgesprächen im Herbst 2018, wie sie mit ihrer Geschäftsidee zur solidarischen Entwicklung der Welt beitragen. Mit dabei waren Gebana aus Zürich, Oikocredit aus Winterthur und Crowd Container aus Zürich.

      Mit der Förderung emanzipierter und engagierter junger Menschen befasste sich das zweite Geldgespräch. Vorgestellt wurden die App Five up, mit welcher sich freiwillige Helferinnen und Helfer auf einfachste Art vernetzen können, und das Newsportal Tsüri.ch, das community-orientierten Journalismus für junge Menschen bietet und so den Lokaljournalismus neu definiert.

       
    • ALLES NACHHALTIG ODER WAS?

      Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Laut Duden sollten wir darunter ein Handlungsprinzip verstehen, gemäss dem wir uns so verhalten, dass die Lebensbedingungen für alle in Zukunft nicht schlechter sind als heute. Ein konkretes Konzept lässt sich hinter dem Begriff allerdings nicht ausmachen. Das macht ihn vieldeutig und anfällig für Missbrauch. Wenn alles und nichts nachhaltig ist, sollten wir dann nicht lieber auf den Begriff verzichten?

      Gemeinsam mit Expertinnen und Experten haben wir in den vier ABS-Geldgesprächen 2016/17 der Nachhaltigkeit nachgespürt. Wir schlugen eine Brücke von der kulturhistorischen Entwicklung des Wortes über die Definition von Nachhaltigkeits-Zielen für die Schweiz in der Agenda 2030. Wir fragten kritisch nach der Rolle von Banken für eine nachhaltige Entwicklung und liessen uns als ein möglicher Lösungs-Ansatz die Kreislaufwirtschaft erklären.

      • Nachhören

        Unser Co-Veranstalter Öbu hat über das Geldgespräch mit Michael Braungart berichtet. Jetzt online lesen.

    • IM BANNE DES GELDES

      Geld kann man nicht essen. Es unterscheidet sich von anderen Tauschmitteln gerade dadurch, dass es keinen unmittelbaren Bedarf eines Tauschpartners oder einer -partnerin befriedigt. Trotzdem ist es in der westlichen Gesellschaft kaum mehr wegzudenken. Oder doch?

      An den ABS-Geldgesprächen 2015/16 gingen wir den Fragen nach: Was macht Geld zu Geld? Wer darf es schaffen? Gibt es ein Grundrecht darauf? Was ist, wenn Staaten zu viel davon ausgegeben haben?

      Antworten lieferten Mara Liebal, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim entwicklungspolitischen Bündnis erlassjahr.de, Christoph Türcke, Theologe und emeritierter Professor für Philosophie in Leipzig, Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und Mitglied des Initiativkomitees für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Mathias Binswanger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.

      • Nachhören

    • OHNE WACHSTUM GEHT ES NICHT?

      Wachstum gilt als gesellschaftliches Allerheilmittel. Wäre da nur nicht diese leidige Geschichte der begrenzten Ressourcen und der negativen Effekte auf Mensch und Umwelt.

      Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2014/15 fragten wir: Was heisst Wachstum überhaupt? Funktioniert unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch ohne? Wie lösen wir uns vom Wachstumszwang?

      Mögliche Antworten lieferten Ulrike Hermann, Journalistin und Autorin des Buches «Der Sieg des Kapitals», Christian Felber, Autor, Publizist und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Arnsperger, Ökonom und Professor an der Universität Lausanne, Niko Paech, Umweltökonom und Autor des Buches «Befreiung vom Überfluss», und Irmi Seidl, Ökonomin und Mitherausgeberin des Buches «Postwachstumsgesellschaft - Konzepte für die Zukunft».