ABS-Geldgespräche

Plattform für aktuelle finanz- und gesellschaftspolitische Themen

    • Sozial, Ökologisch, zukunftsweisend...

      ... sind die Projekte und Unternehmen, welche die ABS mit dem Geld ihrer Kundinnen und Kunden finanziert. An den Geldgesprächen 2018 geben Kreditnehmende der Bank und Kundinnen und Kunden des Vereins Innovationsfonds Einblick in ihre Visionen und Tätigkeiten. Jede Veranstaltung steht im Zeichen eines ABS-Förderbereichs.

       

      ABS-Geldgespräch: Geschäftsmodell Solidarität

      Wie gelingt es, dass Armut und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen Norden und Süden kleiner wird? Drei Kunden der ABS und des Innovationsfonds zeigen, wie sie mit ihrer Geschäftsidee zur solidarischen Entwicklung der Welt beitragen.

       

      Weltweit ab Hof

      Gebana, Zürich, www.gebana.com

      Gebana arbeitet mit Kleinbauern im Süden zusammen, verarbeitet deren Bio-Produkte vor Ort und liefert sie direkt an Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz. Ziel ist es, den globalen Handel zu Gunsten von Bauern und Arbeiterinnen im Süden zu verändern.

      Mit Sandra Dütschler (Leiterin Kommunikation)

      In Menschen investieren

      Oikocredit, Winterthur, www.oikocredit.ch

      Seit über 40 Jahren vergibt Oikocredit International Darlehen und Kapitalbeteiligungen an Partner in Entwicklungs- und Schwellenländer. Diese wiederum stellen Menschen Geld zur Verfügung, die normalerweise von einer Geschäftsbank keinen Kredit bekommen. So soll eine Gesellschaft entstehen, in der alle ihr Leben in Würde gestalten können.

      Mit Silvio Krauss (Geschäftsführer, Oikocredit deutsche Schweiz)

      Völlig transparenter Handel

      Crowd Container, Zürich, www.crowdcontainer.ch

      Dank Crowd Container kann frau und man Lebensmittel direkt bei Kleinproduzentinnen und -produzenten in Italien, Indien und Peru einkaufen. Das Unternehmen bündelt die Bestellungen und leitet sie an die Produzierenden weiter. Die bestellten Lebensmittel werden fertig verarbeitet, verpackt und geliefert: Einfach und transparent.

      Mit Tobias Joos (Betriebsgesellschafter und Gründer)

       

      Das ABS-Geldgespräch ist kostenlos und dauert bis ca. 19.45 Uhr. Anschliessend bietet ein Apéro die Gelegenheit für den weiteren Austausch. Die Platzzahl ist beschränkt.

      Melden Sie sich jetzt online an.

      Datum & Zeit

      Ort

      ABS-Hauptsitz, Amthausquai 21, Olten

      Veranstalter

      Alternative Bank Schweiz

    • ALLES NACHHALTIG ODER WAS?

      Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Laut Duden sollten wir darunter ein Handlungsprinzip verstehen, gemäss dem wir uns so verhalten, dass die Lebensbedingungen für alle in Zukunft nicht schlechter sind als heute. Ein konkretes Konzept lässt sich hinter dem Begriff allerdings nicht ausmachen. Das macht ihn vieldeutig und anfällig für Missbrauch. Wenn alles und nichts nachhaltig ist, sollten wir dann nicht lieber auf den Begriff verzichten?

      Gemeinsam mit Expertinnen und Experten haben wir in den vier ABS-Geldgesprächen 2016/17 der Nachhaltigkeit nachgespürt. Wir schlugen eine Brücke von der kulturhistorischen Entwicklung des Wortes über die Definition von Nachhaltigkeits-Zielen für die Schweiz in der Agenda 2030. Wir fragten kritisch nach der Rolle von Banken für eine nachhaltige Entwicklung und liessen uns als ein möglicher Lösungs-Ansatz die Kreislaufwirtschaft erklären.

      • Nachhören

        Unser Co-Veranstalter Öbu hat über das Geldgespräch mit Michael Braungart berichtet. Jetzt online lesen.

    • IM BANNE DES GELDES

      Geld kann man nicht essen. Es unterscheidet sich von anderen Tauschmitteln gerade dadurch, dass es keinen unmittelbaren Bedarf eines Tauschpartners oder einer -partnerin befriedigt. Trotzdem ist es in der westlichen Gesellschaft kaum mehr wegzudenken. Oder doch?

      An den ABS-Geldgesprächen 2015/16 gingen wir den Fragen nach: Was macht Geld zu Geld? Wer darf es schaffen? Gibt es ein Grundrecht darauf? Was ist, wenn Staaten zu viel davon ausgegeben haben?

      Antworten lieferten Mara Liebal, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim entwicklungspolitischen Bündnis erlassjahr.de, Christoph Türcke, Theologe und emeritierter Professor für Philosophie in Leipzig, Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und Mitglied des Initiativkomitees für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Mathias Binswanger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.

      • Nachhören

    • OHNE WACHSTUM GEHT ES NICHT?

      Wachstum gilt als gesellschaftliches Allerheilmittel. Wäre da nur nicht diese leidige Geschichte der begrenzten Ressourcen und der negativen Effekte auf Mensch und Umwelt.

      Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2014/15 fragten wir: Was heisst Wachstum überhaupt? Funktioniert unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch ohne? Wie lösen wir uns vom Wachstumszwang?

      Mögliche Antworten lieferten Ulrike Hermann, Journalistin und Autorin des Buches «Der Sieg des Kapitals», Christian Felber, Autor, Publizist und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Arnsperger, Ökonom und Professor an der Universität Lausanne, Niko Paech, Umweltökonom und Autor des Buches «Befreiung vom Überfluss», und Irmi Seidl, Ökonomin und Mitherausgeberin des Buches «Postwachstumsgesellschaft - Konzepte für die Zukunft».