ABS-Geldgespräche

Plattform für aktuelle finanz- und gesellschaftspolitische Themen

    • Sozial, Ökologisch, zukunftsweisend...

      ... sind die Projekte und Unternehmen, welche die ABS mit dem Geld ihrer Kundinnen und Kunden finanziert. An den Geldgesprächen 2019 geben Kreditnehmende der Bank und Kundinnen und Kunden des Vereins Innovationsfonds Einblick in ihre Visionen und Tätigkeiten. Jede Veranstaltung steht im Zeichen eines von neun ABS-Förderbereichen.

      Flyer Geldgespräche 2019 (PDF)

       

      ABS-Geldgespräch: Rückhalt in turbulenten Zeiten

      Beratung und Rückhalt in komplexen und schwierigen Lebenslagen, das bieten drei Projekte, die von der ABS und dem Verein Innovationsfonds unterstützt werden. Sie berichten über ihre Lösungsansätze und die aktuellen Herausforderungen.

      Sicherheit für gewaltbetroffene Frauen

      Das Frauenhaus beider Basel wurde im Juni 1981 eröffnet. Heute ist es die wichtigste stationäre Einrichtung in der Region für gewaltbetroffene Frauen mit und ohne Kinder. Der Ort bietet ihnen Sicherheit und persönliche Beratung, um einen Ausweg aus der von Gewalt geprägten Lebenslage zu finden.
      mit Bettina Bühler, Geschäftsleiterin vom Frauenhaus beider Basel, Basel

      Arbeitsintegration auf Augenhöhe

      Durchstart unterstützt junge Menschen in komplexen Lebenslagen in ihrer beruflichen, wie auch ihrer sozialen Integration. Der Verein entwickelt mit ihnen Perspektiven und begleitet sie ressourcen- und lösungsorientiert in die Arbeitswelt, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden.
      mit Olivier Moos, Chief Journey von Durchstart, Zürich

      Autonomie zurückerlangen

      Mit verschiedenen Angeboten unterstützt und fördert die Stiftung Start Again junge Menschen und Erwachsene in der Rehabilitation sowie der sozialen und beruflichen (Wieder-) Eingliederung. Im Zentrum steht dabei die Übernahme von mehr Selbstverantwortung zur Steigerung der Autonomie.
      mit Erika Dinkel, Geschäftsführerin von Start Again, Zürich.

      Das ABS-Geldgespräch ist kostenlos und dauert bis ca. 19.45 Uhr. Anschliessend bietet ein Apéro die Gelegenheit für den weiteren Austausch.

      Bitte melden Sie sich an. Die Platzzahl ist beschränkt.

      Datum & Zeit

      21.11.2019 18:15 – 21.11.2019 19:45

      Ort

      ABS-Hauptsitz, Amthausquai 21, Olten

    • Solidarität und Engagement

      Wie gelingt es, dass Armut und wirtschaftliche Ungleichheit zwischen dem Norden und dem Süden kleiner werden? Drei Kunden der ABS und des Innovationsfonds zeigten im ersten von zwei Geldgesprächen im Herbst 2018, wie sie mit ihrer Geschäftsidee zur solidarischen Entwicklung der Welt beitragen. Mit dabei waren Gebana aus Zürich, Oikocredit aus Winterthur und Crowd Container aus Zürich.

      Mit der Förderung emanzipierter und engagierter junger Menschen befasste sich das zweite Geldgespräch. Vorgestellt wurden die App Five up, mit welcher sich freiwillige Helferinnen und Helfer auf einfachste Art vernetzen können, und das Newsportal Tsüri.ch, das community-orientierten Journalismus für junge Menschen bietet und so den Lokaljournalismus neu definiert.

       
    • ALLES NACHHALTIG ODER WAS?

      Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Laut Duden sollten wir darunter ein Handlungsprinzip verstehen, gemäss dem wir uns so verhalten, dass die Lebensbedingungen für alle in Zukunft nicht schlechter sind als heute. Ein konkretes Konzept lässt sich hinter dem Begriff allerdings nicht ausmachen. Das macht ihn vieldeutig und anfällig für Missbrauch. Wenn alles und nichts nachhaltig ist, sollten wir dann nicht lieber auf den Begriff verzichten?

      Gemeinsam mit Expertinnen und Experten haben wir in den vier ABS-Geldgesprächen 2016/17 der Nachhaltigkeit nachgespürt. Wir schlugen eine Brücke von der kulturhistorischen Entwicklung des Wortes über die Definition von Nachhaltigkeits-Zielen für die Schweiz in der Agenda 2030. Wir fragten kritisch nach der Rolle von Banken für eine nachhaltige Entwicklung und liessen uns als ein möglicher Lösungs-Ansatz die Kreislaufwirtschaft erklären.

      • Nachhören

        Unser Co-Veranstalter Öbu hat über das Geldgespräch mit Michael Braungart berichtet. Jetzt online lesen.

    • IM BANNE DES GELDES

      Geld kann man nicht essen. Es unterscheidet sich von anderen Tauschmitteln gerade dadurch, dass es keinen unmittelbaren Bedarf eines Tauschpartners oder einer -partnerin befriedigt. Trotzdem ist es in der westlichen Gesellschaft kaum mehr wegzudenken. Oder doch?

      An den ABS-Geldgesprächen 2015/16 gingen wir den Fragen nach: Was macht Geld zu Geld? Wer darf es schaffen? Gibt es ein Grundrecht darauf? Was ist, wenn Staaten zu viel davon ausgegeben haben?

      Antworten lieferten Mara Liebal, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim entwicklungspolitischen Bündnis erlassjahr.de, Christoph Türcke, Theologe und emeritierter Professor für Philosophie in Leipzig, Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und Mitglied des Initiativkomitees für ein bedingungsloses Grundeinkommen und Mathias Binswanger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.

      • Nachhören

    • OHNE WACHSTUM GEHT ES NICHT?

      Wachstum gilt als gesellschaftliches Allerheilmittel. Wäre da nur nicht diese leidige Geschichte der begrenzten Ressourcen und der negativen Effekte auf Mensch und Umwelt.

      Im Rahmen der ABS-Geldgespräche 2014/15 fragten wir: Was heisst Wachstum überhaupt? Funktioniert unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch ohne? Wie lösen wir uns vom Wachstumszwang?

      Mögliche Antworten lieferten Ulrike Hermann, Journalistin und Autorin des Buches «Der Sieg des Kapitals», Christian Felber, Autor, Publizist und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Arnsperger, Ökonom und Professor an der Universität Lausanne, Niko Paech, Umweltökonom und Autor des Buches «Befreiung vom Überfluss», und Irmi Seidl, Ökonomin und Mitherausgeberin des Buches «Postwachstumsgesellschaft - Konzepte für die Zukunft».

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