Karte sicher einsetzen

Tipps für bargeldlose Sicherheit

    • Unterschreiben Sie Ihre neue Maestro-Karte oder Kreditkarte sofort nach Erhalt.
    • Zerschneiden Sie Ihre abgelaufene Maestro-Karte oder Kreditkarte nach Erhalt Ihrer neuen Karte in mehrere Teile. Achten Sie darauf, dass auch der Chip zerschnitten ist.
    • Bewahren Sie Ihre Karte an einem sicheren Ort auf und überprüfen Sie regelmässig, ob Sie noch im Besitz der Karte sind.

    • Notieren Sie für den Notfall Ihre Kartennummer, die Telefonnummer der Alternative Bank Schweiz und die Nummern der Kartensperrzentralen. Diese erreichen Sie auch ausserhalb unserer Bürozeiten. Bewahren Sie diese Angaben separat von der Maestro-Karte oder Kreditkarte auf.
    • Überprüfen Sie regelmässig die Ausgaben und Bezüge mit Ihrer Maestro-Karte oder Kreditkarte auf Ihrem Kontoauszug. Kontaktieren Sie bei Unklarheiten sofort die Alternative Bank Schweiz. Unstimmigkeiten bei Kreditkartenabrechnungen müssen innert 30 Tagen schriftlich an Viseca Card Services SA gemeldet werden.

    • Lernen Sie Ihren PIN-Code auswendig, geben Sie diesen nie bekannt und notieren Sie ihn nirgends.
    • Der PIN-Code der Kreditkarten kann an Bankomaten und Postomaten geändert werden. Der PIN-Code der ABS-Maestro-Karte kann nur an Bankomaten geändert werden.
    • Verwenden Sie jedoch keine leicht zugänglichen Kombinationen, wie z.B. Geburtsdaten, Auto- oder Telefonnummern oder ähnliche.
    • Die Alternative Bank Schweiz wird Sie niemals per E-Mail oder per Telefon dazu auffordern, Ihre Kartendaten wie z.B. Ihren PIN-Code zu nennen oder zur Überprüfung auf Seiten im Internet einzugeben oder anderweitig zu übermitteln. Hier handelt es sich um mögliche Phishing E-Mails, um Kartendaten auszuspionieren. Löschen Sie solche E-Mails sofort!
  • Die Betrugsfälle an Geldautomaten und an Zahlterminals (z.B. Billetautomaten) in der Schweiz haben in letzter Zeit zugenommen. Meist handelt es sich dabei um sogenannte «Skimming»-Fälle. Beim Skimming kopieren Kriminelle die Kartendaten und spionieren den zugehörigen PIN-Code aus. Dies geschieht z. B. durch das Anbringen von speziellen Kartenlesern und Minikameras am Geldautomaten.

    • Achten Sie bei der PIN-Eingabe, dass Sie diese verdeckt machen (z.B. mit der anderen Hand das Eingabefeld abdecken).
    • Lassen Sie sich beim Bargeldbezug am Geldautomaten oder an einem Zahlterminal (z.B. Billetautomaten) nicht ablenken und nehmen Sie keine Hilfe von fremden Personen an.
    • Versichern Sie sich, dass Sie beim Eingeben Ihres PIN-Codes nicht beobachtet werden.
    • Sollte der Zutritt zum Automaten nur mittels Karte möglich sein, verwenden Sie, wenn vorhanden, eine andere Karte (mit unterschiedlicher PIN) als für den Geldautomaten.
    • Kontrollieren Sie vor der Nutzung eines Geldautomaten oder Zahlterminals, ob auffällige oder bewegliche Gegenstände oder Abdeckungen angebracht sind, welche auf mögliche illegale Manipulationen hinweisen. Melden Sie diese unverzüglich an die verantwortliche Bank, die Betreiberfirma oder notfalls der Polizei (Tel. 117).
    • Lassen Sie Ihre Karte bei Verlust, Diebstahl oder durch Einzug an einem Geldautomaten sofort sperren.
  • Benutzen Sie wo immer möglich die 3-D Secure Technologie («Verified by VISA» bzw. «MasterCard SecureCode»), den Sicherheitsstandard für das Zahlen im Internet. Eine Anmeldung zu 3-D Secure ist einfach über den kostenlosen Online-Service «My Account» von Viseca (www.viseca.ch) möglich. Bei Online-Shops ohne «Verified by VISA» oder «MasterCard SecureCode» beachten Sie bitte folgende Punkte:

    • Geben Sie Ihre Kreditkartendaten nur ein, wenn die Verbindung mit SSL geschützt ist. Wir empfehlen Ihnen, dies nur bei 128-Bit SSL-Verbindungen zu tun.
    • Ist keine SSL-Verbindung mit 128-Bit möglich, empfehlen wir Ihnen, nur die Bestellung online zu machen und die Kartendaten per Fax oder telefonisch an den Händler zu übermitteln. Im Zweifelsfall sollten Sie eine Bestellung unterlassen.
    • Machen Sie keine Bestellungen mit Kreditkarte von öffentlich zugänglichen Rechnern/Computern aus. Die Daten gelangen in Zwischenspeicher und könnten vom nächsten Benutzer ausgelesen werden.
    • Notieren Sie alle Einkäufe über SSL-Verbindungen oder drucken Sie eine Auftragsbestätigung aus.
  • Mehr Sicherheit dank geoblocking

    Um Sie besser vor Kartenbetrug zu schützen, setzen wir auf die Sicherheitslösung «Geoblocking».

    Mit Geoblockig ist Ihre Maestro-Karte standardmässig nur in der Schweiz und in Europa einsetzbar. Für alle anderen Länder der Welt müssen Sie Ihre Karte für die Dauer Ihres Aufenthalts freischalten.

    Folgende Länder sind standardmässig freigeschaltet:
    • Alandinseln
    • Albanien
    • Andorra
    • Belgien
    • Bosnien Herzegowina
    • Bulgarien
    • Dänemark
    • Deutschland
    • Estland
    • Färöer Inseln
    • Finnland
    • Frankreich
    • Gibraltar
    • Griechenland
    • Grönland
    • Grossbritannien
    • Guernsey
    • Heiliger Stuhl (Staat der Vatikanstadt)
    • Insel Man
    • Irland
    • Island
    • Italien
    • Jersey
    • Kosovo
    • Kroatien
    • Lettland
    • Litauen
    • Luxemburg
    • Malta
    • Mazedonien
    • Monaco
    • Montenegro
    • Niederlande
    • Norwegen
    • Österreich
    • Polen
    • Portugal
    • Rumänien
    • San Marino
    • Schweden
    • Serbien
    • Serbien und Montenegro
    • Slowakei
    • Slowenien
    • Spanien
    • Svalbard und Jan Mayen
    • Tschechische Republik
    • Türkei
    • Ungarn
    • Zypern

    Länder und Regionen freischalten

    Mit dem ABS-E-Banking können Sie jederzeit einzelne Länder oder Regionen freischalten lassen - ganz nach Ihren Bedürfnissen. Sie finden die entsprechende Funktion unter dem Menüpunkt «Karte».  Falls Sie keinen E-Banking-Zugang haben, schaltet das ABS-Beratungsteam die gewünschte Region gerne für Sie frei. Rufen Sie an unter +41 62 206 16 16.

    Folgende Länder/Regionen stehen Ihnen dabei zur Auswahl:

    • Russland / unabhängige Staaten
    • Afrika
    • Kanada
    • USA / Mexiko
    • Lateinamerika / Karibik
    • Mittlerer Osten / Asien / Pazifik / Australien

    Karte Regionen Geoblocking (PDF)