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27.02.2017

Bericht der Ethikkontrollstelle

Wie fördert und stärkt die ABS das verantwortungsvolle Wirtschaften im wettbewerblichen Marktumfeld?

Die ABS möchte nicht nur soziale und ökologische Projekte finanzieren, sondern durch ihre Geschäftstätigkeit generell ein verantwortungsvolles Wirtschaften ermöglichen. Das setzt voraus, dass andere Banken solche Vorhaben nicht finanzieren. Sei es, weil sie damit kein Geld verdienen oder zu hohe Risiken eingehen. Die ABS dagegen kann diese Projekte finanzieren, da ihre Kundinnen und Kunden im Vergleich zu anderen Banken tiefere Zinssätze auf ihren Einlagen akzeptieren. Soweit die Idee hinter dem ABS-Geschäftsmodell. Seit der von der Finanzkrise 2008 ausgelösten anhaltenden Tiefstzinsphase ist der Handlungsspielraum der ABS zusehends kleiner geworden: Der «ABS-Mechanismus» funktioniert nicht mehr. Der Bericht geht der Frage nach, inwiefern die ABS-Mission an ihre Grenzen stösst und wie die ABS unter diesen Voraussetzungen noch Wirkung erzielen kann. Fazit: Sie kann – und zwar vor allem durch ihre Vorbildfunktion und ihren Modellcharakter.

Hinweis zum Ethikbericht
Der Ethikbericht ist hier veröffentlicht, allerdings nur in deutscher Sprache. Während der letzten elf Jahre war PD Dr. Ulrich Thielemann von MeM – Denkfabrik für Wirtschaftsethik in Berlin Beauftragter für die Ethikkontrollstelle der ABS. Mit der Generalversammlung 2017 endet seine Amtszeit. Verwaltungsrat und Team der ABS danken Ulrich Thielemann für die wertvolle und konstruktive Zusammenarbeit.