Aktuelle Meldungen

15.03.2018

Alternative Bank Schweiz wächst weiter

Die Alternative Bank Schweiz hat 2017 erneut ein gutes Ergebnis erzielt. Mit ihrer klaren sozial-ökologischen Ausrichtung überzeugt die Bank immer mehr Menschen. Sowohl die Kundengelder als auch die Ausleihungen sind im vergangenen Jahr deutlich gewachsen.

Die Alternative Bank Schweiz (ABS) hat erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. Sie ist in allen Bereichen gewachsen und weist mittlerweile eine Bilanzsumme von 1,745 Milliarden Franken aus. Die Bank, die mit ihrer Geschäftstätigkeit zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen will, zählte Ende Jahr 32'831 Kundinnen und Kunden. Das sind 1'280 mehr als im Jahr zuvor. Die Kundengelder sind deshalb um 4,5 Prozent auf 1,563 Milliarden Franken angestiegen. «Dieser Zulauf freut uns, weil er zeigt, dass unsere konsequent sozial-ökologische Art zu Wirtschaften immer mehr Menschen überzeugt», sagt Martin Rohner, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Grössere Reichweite dank Online-Kontoeröffnung

Auch das Interesse an der verantwortungsbewussten Anlageberatung nahm weiter zu. Das Team der Anlageberatung betreute Ende Jahr 2223 Kundinnen und Kunden. Sie vertrauten der ABS ein Gesamtvermögen von 781,8 Millionen Franken an, um es aus sozial-ökologischen Gesichtspunkten anzulegen. Das sind rund 4 Prozent mehr als Ende 2016. Um ihre Reichweite weiter zu erhöhen, bietet die ABS seit Anfang 2018 die Möglichkeit an, ein Konto vollständig online zu eröffnen. «Für uns als vergleichsweise kleine Bank war die Einführung der Online-Kontoeröffnung ein grosses Unterfangen, das uns im vergangenen Jahr stark beansprucht hat», sagt Martin Rohner. Dieser Digitalisierungsschritt sei aber wichtig, um das eigene Geschäftsmodell noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Kundenausleihungen wachsen deutlich

Wie bei den Kundengeldern konnte die ABS auch bei den Kundenausleihungen deutlich zulegen. Insgesamt nahmen diese um 130,3 Millionen Franken respektive knapp 11 Prozent zu und betrugen Ende Jahr 1,333 Milliarden Franken. Der grösste Teil des Wachstums ist dank Krediten für Bauprojekte im gemeinnützigen, genossenschaftlichen Wohnungsbau im Raum Genf und Lausanne zustande gekommen. Insgesamt sind 85 Prozent der Kredite an Projekte und Unternehmen geflossen, die in einem der Förderbereiche der ABS tätig sind. Das sind Geschäftsfelder, welche die ABS besonders ermöglichen will, weil sie eine positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben.

Gutes Ergebnis auf solidem Fundament

Ende 2017 wurde die Bank von 6468 Aktionärinnen und Aktionären getragen, 7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Dank deren Engagement stiegen die Eigenmittel von 142,2 auf 165,6 Millionen Franken an. Die Bank erreicht damit eine risikogewichtete Eigenkapitalquote von knapp 19 Prozent. «Unsere Geschäftstätigkeit steht auf einem sehr soliden Fundament», freut sich Martin Rohner. Auf diesem Fundament erzielte die Bank auch 2017 ein gutes Ergebnis. Sie kann für 4,9 Millionen Franken Reserven bilden und weist einen Jahresgewinn von 1,7 Millionen Franken aus.