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28.05.2020

Generalversammlung 2020:
Verzicht auf Dividendenausschüttung und drei neue Mitglieder im Verwaltungsrat

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Alternativen Bank Schweiz AG haben an der Generalversammlung 2020 entschieden, wegen der aktuellen Corona-Krise auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Zudem wählten sie mit Valérie Clapasson Fahrni, Véronique Gigon und Christoph Birkholz drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat.

Foto, von links nach rechts: Valérie Clapasson Fahrni, Véronique Gigon und Christoph Birkholz wurden am 26. Mai 2020 neu in den Verwaltungsrat der ABS gewählt. (Fotos zVg)

Wegen der Corona-Krise hat die 29. Generalversammlung der Alternativen Bank Schweiz AG (ABS) am 26. Mai 2020 ohne Anwesenheit des Aktionariats stattgefunden. Per E-Voting im Internet oder per Post konnten die rund 7'600 Aktionärinnen und Aktionäre bis zum 18. Mai ihre Stimme abgeben. 2'414 Personen haben sich auf einem dieser Wege an der Abstimmung beteiligt.

Keine Dividendenausschüttung

Die Generalversammlung folgte dem Antrag des Verwaltungsrates, 2020 auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. «Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019 ist die ABS wirtschaftlich gut aufgestellt», sagt Anita Wymann, Präsidentin des Verwaltungsrates der ABS. «Dennoch soll der nicht ausgeschüttete Betrag von 1,5 Millionen Franken die Bank in Zeiten der Corona-Krise zusätzlich stärken.» Der Verwaltungsrat und die Generalversammlung folgen damit auch einer Empfehlung der FINMA an alle Banken.

Rückenwind für den Verein Innovationsfonds

Viele Aktionärinnen und Aktionäre der ABS spenden ihre Dividende ganz oder teilweise an den von der ABS im Jahr 1996 gegründeten Verein Innovationsfonds. Dieser fördert modellhafte und innovative Projekte, indem er Eigenkapital in Form von Beteiligungen zur Verfügung stellt oder Darlehen und Bürgschaften gewährt. Zahlt die ABS keine Dividende aus, fallen diese Spenden weg. Um den Ausfall auszugleichen, beschloss die Generalversammlung, dass die diesjährige Spende der Bank an den Fonds um 150'000 Franken auf insgesamt 250'000 Franken erhöht wird.

Neue Gesichter im Verwaltungsrat

Die Generalversammlung der ABS wählte am 26. Mai auch drei neue Mitglieder für eine Amtsdauer von drei Jahren in den Verwaltungsrat: Neu erhält das Gremium Verstärkung von Valérie Clapasson Fahrni, Véronique Gigon und Christoph Birkholz.

Die 41-jährige Valérie Clapasson Fahrni ist studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und hat ein zweijähriges Banking-Programm für Hochschulabsolventinnen und -absolventen bei der Crédit Suisse absolviert. Danach arbeitete sie als PR-Spezialistin im Bereich Corporate Responsibility Communication der Bank. Seit 2017 ist sie für die Genossenschaft Kalkbreite tätig und seit 2019 deren Co-Geschäftsleiterin. Bereits zuvor war sie im Vorstand der Genossenschaft Hofgarten in Zürich engagiert.

Véronique Gigon hatte bis 2019 leitende Positionen im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation inne. Die 56-jährige Juristin engagiert sich aktuell in verschiedenen Verwaltungsräten in den Bereichen Mobilität und erneuerbare Energien. Zudem ist sie assoziierte Partnerin der GetDiversity GmbH, einer Unternehmensberatung mit Fokus auf personeller Vielfalt in Leitungsfunktionen.

Der 36-jährige Ökonom Christoph Birkholz ist Mitgründer des Impact Hub Zürich, der Kickstart Innovation AG sowie der Yova AG, einer Online-Vermögensverwaltung für nachhaltige Geldanlagen für Privatpersonen. Bei Kickstart, einem Unternehmen, das Innovationsprogramme für Unternehmen und Organisationen entwickelt, ist Christoph Birkholz in geschäftsführender Position. Beim Impact Hub und Yova ist er in strategischen Funktionen in der Geschäftsentwicklung und als Prokurist tätig.

«Mit den drei neuen Mitgliedern im Verwaltungsrat stärkt die ABS das Fachwissen in den Bereichen Mobilität, erneuerbaren Energie, Wohnbaugenossenschaften sowie innovative Geschäftsmodelle», erklärt Anita Wymann. «Alle drei Personen bringen umfassende Führungserfahrung und eine für die ABS vielversprechende Vernetzung mit. Véronique Gigon vertritt zudem die Romandie im Verwaltungsrat, was uns sehr wichtig ist.»

Gestärkt in die Zukunft

Die drei bisherigen Verwaltungsrats-Mitglieder Braida Dür, Christina Aus der Au Heymann und Gerhard Andrey hat die Generalversammlung für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Damit erhöht sich die Zahl der Mitglieder im Verwaltungsrat der ABS auf insgesamt zehn Personen. Seit dem überraschenden Tod des ABS-Verwaltungsrates Benjamin Zemann im Juli 2019 arbeitete das Gremium mit der statuarischen Mindestanzahl von sieben Mitgliedern. «Wir wollen uns für künftige Herausforderungen gut aufstellen», erklärt Anita Wymann den Mitgliederzuwachs im Verwaltungsrat. So könne man von einer Vielfalt an Kompetenzen und der breiten Vernetzung der einzelnen Mitglieder profitieren. Das stärke die ABS. «Wegen der herausragenden Bewerbungen der nun gewählten Mitglieder haben wir uns entschieden, aus über 90 eingegangenen Bewerbungen diese drei Kandidierenden zur Wahl vorzuschlagen», so die Präsidentin des Verwaltungsrates. Die Generalversammlung der ABS ist am 26. Mai dieser Wahlempfehlung mit hoher Zustimmung gefolgt. 

 

Weitere Informationen

Alle Abstimmungsergebnisse der Generalversammlung 2020 finden Sie hier:
 www.abs.ch/generalversammlung

Die Zahlen der ABS zum Geschäftsjahr 2019 sind im Geschäftsbericht unter www.abs.ch/berichte nachzulesen.

Zur Verfügung gestelltes Bildmaterial
Weitere Auskünfte erteilt Anita Wymann
Kontakt via Medienstelle:

Katrin Pilling
medien(at)abs.ch
T 062 206 16 64 

Die ABS: sozial, ökologisch, transparent seit 30 Jahren


Die Alternative Bank Schweiz AG, gegründet 1990, wird von über 7’600 Aktionärinnen und Aktionären getragen. Sie weist eine Bilanzsumme von rund 1,9 Milliarden Franken aus und betreut mehr als 38’000 Kundinnen und Kunden. Als sozial und ökologisch orientierte Bank verzichtet sie auf Gewinnmaximierung und stellt ihre ethischen Grundsätze immer in den Vordergrund.

Das Geld der Kundinnen und Kunden investiert sie langfristig in Projekte und Unternehmen mit sozialer und ökologischer Ausrichtung. Sie hat sich dafür eine Zielmarke gesetzt: Mindestens 80 Prozent der Finanzierungen müssen eine positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben. Um aufzuzeigen, was das Geld bewirkt, werden sämtliche Kredite veröffentlicht.

So konsequent ist die ABS auch beim Anlagegeschäft und bei den Arbeitsbedingungen. Sie setzt sich für die Gleichstellung der Geschlechter ein und kommt ohne Bonussystem aus. Auf Basis ihrer ethischen Grundwerte bietet die ABS in der ganzen Schweiz die üblichen Dienstleistungen einer Anlage-, Spar- und Kreditbank an.

Die ABS ist Gründungsmitglied der Global Alliance for Banking on Values (GABV), einer weltweiten Bewegung von werteorientierten Banken.